ich lass das jetzt so

„Ich lass das jetzt so“ ist der Raum zum Experimentieren im Ach je Verlag..

Im Regelfall junge Autor*innen (jung an Jahren oder an Veröffentlichungen) können sich hier probieren, austesten, sich selbst testen. Ist die Art des Erzählens die Art, in der sie*er weiter erzählen möchte? Ist weniger manchmal mehr und umgekehrt? Passt das Genre, der Stil?

Manchmal ist der erste Wurf der Liebste. Den danach Folgenden fehlt irgendwas. Egal, „ich lass das jetzt so“. Das heißt nicht, dass nicht lektoriert ist oder eine Überarbeitung stattgefunden hat – es heißt vor allem nicht, dass in er Veröffentlichung keine Liebe steckt.

Andererseits ist das manchmal auch die falsche Attitüde, es einfach zu lassen und ein Neu-schreiben, dass dann so gelassen wird, schaff es, dem Text die nötige Zuneigung zu geben, die er braucht, um zu wirken.

„Ich lass das jetzt so“ heißt, dass es den perfekten Text nicht gibt und das es OK ist, mit Stilen und Formen zu brechen. Es heißt, dass irgendwann einfach der Punkt kommt, wo ein Text zum Hals herauskommt, auch wenn er vielleicht noch Überarbeitung bräuchte. Es heißt im Gegenzug aber auch, dass ich erst den letzten Entwurf lassen kann, denn der ist es dann, der funktioniert.

„Ich lass das jetzt so“ sammelt Rohheit und gibt Raum dafür. Manchmal ist das Rohe schon nahezu fertig, manchmal schmerzt es den Text zu erleben, zu erlesen und zu erfahren. Weil er einfach so gelassen wurde.

„Ich lass das jetzt so“ bricht mit Erwartungen, bricht mit den Regeln des Veröffentlichens und bricht vor allem damit, eine stringente Reihe zu sein, denn es gibt auch die Texte, die nahezu perfekt sind, die beim ersten Lesen fesseln und wo Lesende keine Fehler finden oder sie gerne übersehen. Die Texte, bei denen der Schlag in die Magengrube nicht mit einem Lächeln aufgelöst wird sondern mit einem weiteren Schlag Nachdruck verleiht, finden sich in der Reihe genauso wie die nette kleine Horrorgeschichte oder der Blick in den Kopf eines/einer Autor*in.

6 Texte sind ausgewählt, 6 Texte stehen bereit von Euch im nächsten halben Jahr gelesen zu werden.

02.07.2018  Pelzland – Beliban zu Stolberg (jetzt bestellen)

01.08.2018 Schwarzes Loch – Devon Wolters

01.09.2018 Apokalypse als Chance – Edie Calie

01.10.2018 Unvollendetes 1. Kapitel I – Lennart Levý

03.11.2018 Tessa, Hannah und Nadia oder Zwei Frauen – Edie Calie

01.12.2018 Plitsch! –  Jasper Nicolaisen

Alle Ausgaben sind sowohl gedruckt (A6 Format) als auch als eBook erhältlich.

Die 6 E-Book-Veröffentlichungen statt für gesamt 11,94 Euro zum Preis von 9,90 Euro (inclusive Umsatzsteuer) immer pünktlich in Dein E-Mailpostfach. Das Angebot gibt es exklusiv im Ach je Shop.

Du denkst, Dein Text ist hier genau richtig? Hier findest Du alle Informationen zur Manuskripteinsendung.

Anfragen für Leseexemplare bitte per Mail an presse@ach.je