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antiberliner.com gestartet

Vor ein bisschen mehr als zwei Wochen wurde „antiberliner.com – Essay über eine furchtbare Stadt“ angekündigt und es ist so weit. Das erste Kapitel (die Einleitung) ist gibt es nun zu lesen.

Und Berlin ist so tolerant. Meinen Berliner und das Stadtmarketing. Diese Toleranz ist in Wirklichkeit nur eine gewisse Sorte Ignoranz, ja, Verwahrlosung. Da interessiert es den gemeinen Berliner nicht, ob sein Nachbar vielleicht schwul ist. Oder Türke. Es interessiert ihn aber auch nicht, wenn der Nachbar tot in der Wohnung nässt.

Cornelius Moldau, antiberliner.com, Kapitel 1: Einleitung

Der Autor Cornelius Moldau und der Verlag haben beschlossen, dass die Website ohne Werbung und/oder Paywall auskommen soll und verlassen sich darauf, dass die Leser*innen mit ihrer finanziellen Unterstützung mitteilen werden, ob ihnen die Veröffentlichung den Aufwand wert ist, eine der angebotenen Unterstützungmöglichkeiten zu nutzen oder es ihne lieber wäre, wenn nicht einmal die Betriebskosten der Website rein kommen und die Seite besser wieder verschwindet.

Cornelius und der Verlag sind gespannt, wie ihr euch entscheidet.


Cornelius steht für Presseanfragen nicht zur Verfügung (weil es ihn nicht interessiert, was die Presse zu fragen hat). Der Verlag ist bemüht, Anfragen nach besten Möglichkeiten zu beantworten: presse@ach.je

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Titelankündigung: Pelzland

Nach der Veröffentlichung ist vor der Veröffentlichung! Nachem ihr dem Verlag „Liebe und andere Aggressionen“ aus den Händen gerissen habt und die letzten Vorbereitungen zu antiberliner nochlaufen, steht schon die nächste Veröffentlichung an. Am 02.07.2018 erscheint

Pelzland von Beliban zu Stolberg.

Pelzland eröffnet eine Heftreihe mit Kurzgeschichten, Fragmenten und anderen kurzen Textformen. Die ersten sechs Ausgaben stehen bereits fest, mehr über die Reihe „ich lass das jetzt so“ gibt es hier. Die Leseprobe (PDF) könnt ihr hier herunter laden.

Am fünften Tag ist die Stille Normalität.
Wenn man die Stille einmal gewohnt ist. Wird das Nötigste zur Offenbarung. 
Tee. Regen. Stadt. Suppe. Tee. Regen. Haus.
Bis morgen.
Ja, bis dahin.
Tee. Regen. Stadt. Suppe. Tee. Regen. Haus.

Ihr könnt das Heft ab jetzt für 2,20 Euro plus 0,50 Euro Versandkosten (Rest der Welt: 2,00 Euro) hier im Ach je Shop vorbestellen. Weitere Hefte erhöhen die Versandkosten nicht, ab 10 Euro erfolgt der Versand ohne weitere Kosten (EU: 20,00 Welt: 30,00). Außer im Ach je Shop gibt könnt ihr das Heft auch ganz regulär über den Buchhandel bestellen, dafür müsst ihr Eure Buchhändler*innen Eures Vertrauens befragen. Auf Amazon wird es nicht erhältlich sein, da es für Amazon zu günstig ist und deshalb dort nicht im Programm geführt werden wird.

Natürlich gibt es auch ein eBook – als ePub, mobi und PDF hier direkt im Shop oder bei Amazon, auf Google Play und Apple iBooks für je 1,99 EUR. Auch dort sind Vorbestellungen möglich bzw. werden in den nächsten Tagen möglich sein. Wie alle ebooks im Ach je Verlag gibt es auch für Pelzland die Möglichkeit, einen Downloadvoucher zu kaufen – Ex Libris Card.

Du bekommst die ersten 6 E-Book-Veröffentlichungen zum Subskriptionspreis statt für gesamt 11,94 Euro zum Preis von 9,90 Euro (inclusive Umsatzsteuer) immer pünktlich in Dein E-Mailpostfach. Das Angebot gibt es exklusiv im Ach je Shop.

Über die Autorin:

Beliban zu Stolberg – Photo privat

Beliban zu Stolberg, Jahrgang 1993, ist in Norddeutschland aufgewachsen. Ihr Vater ist Kurde, ihre Mutter Deutsche. Sie hat einen ghanai- schen Halbbruder; die Beschäftigung mit Identität und Kultur wurde ihr praktisch in die Wiege gelegt.
Seit 2015 studiert sie an der Deutschen Film- und Fernsehakademie Drehbuch.
Sie schrieb an zahlreichen Kurzfilmen und Webserien mit, u.a. der queeren Webserie „Straight-Family“ (2017) oder der interaktiven Webserie „Alienize“.
Ihre Stoffe wurden auf Pitchwettbewerbe eingeladen, zuletzt zum Empfang der Filmhochschulen auf der Berlinale. 2016 war sie Mitglied im Jungen Berliner Rat des Maxim Gorki Theaters.


Anfragen nach Lesexemplare, Hintergründen, etc. bitte an presse@ach.je. Allgemeine Informationen für Medienmenschen gibt es hier.

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antiberliner.com – Essay über eine furchtbare Stadt

Ab dem 15.06. veröffentlicht Cornelius Moldau im 14-tägigem Rhythmus sein Essay über eine furchtbare Stadt. Der Autor schaut auf Berlin und kommentiert scharf. Das Essay finden Sie auf antiberliner.com.

Berlin ist Provinz. Der Heimatstolz, der aus Reden, Blogs oder Illustrierten trieft, kann mit dem fränkischer Kuhdörfer mithalten.

Berlin ist ignorant. Die Offenheit dieser Stadt ist in Wirklichkeit Ausdruck einer Haltung, bei der es egal ist, was mit den Mitmenschen passiert.

Berlin ist im Winter zu grau, im Sommer zu verschwitzt und das ganze Jahr über schmierig.

Berliner sind Provinzler. Diejenigen, die den Grunewald für Natur und Zille für Hochkultur halten. Und diejenigen, die öffentlichen Alkoholkonsum als Ausdruck von Freiheit verstehen.

Berliner sind stets zu laut und stets zu sehr von sich überzeugt.

Berlin ist eine furchtbare Stadt. Dies ist das Thema unseres Essays.

Der Autor ist nicht erfreut

antiberliner ist eine für die Leser*innen kostenfreie Publikation des Ach je Verlages. Die Seite ist werbefrei und ohne Paywall – alle Inhalte sind frei verfügbar. Cornelius und der Verlag glauben daran, dass sich genug Unterstützer*innen finden, die das Projekt monetär mittragen werden und wenn das nicht der Fall ist, dann ist das halt so und Cornelius bekommt nur wieder Stoff für ein weiteres Kapitel. Neben der Möglichkeit über den Ach je Shop die Unterstützung zu leisten, haben wir auf dieser Seite zusammengetragen.

Da nur alle 14 Tage ein Text erscheinen wird, hat der Verlag einen Newsletter eingerichtet, der bei neuen Beiträgen per Email informiert. Die Emailadresse wird für Nichts anderes verwendet. Hier können Sie sich eintragen. Die Seite kann natürlich auch über einen RSS Feed abonniert werden. Auf Facebook finden Sie eine Fanseite und natürlich gibt es ein Twitter-Konto. Erwarten Sie aber nicht, dass sich Cornelius mit Ihnen unterhalten wird, die Kommentare auf der Website sind nicht umsonst abgeschaltet.

Viel Vergnügen mit antiberliner wünschen Ihnen

der Ach je Verlag und Cornelius Moldau

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eBooks von „Liebe und andere Aggressionen“ jetzt vorbestellbar

OK, damit habe ich nicht gerechnet – das Buch „Liebe und andere Aggressionen“ ist ausverkauft. Wenn(!) einige Vorbesteller*innen nicht bezahlen sollten, werden diese Exemplare noch einmal in den Verkauf gehen. Verlasst euch aber nicht darauf, dass das passieren wird.

Für diejenigen, die aber unbedingt gerne das Buch lesen würden wollen gibt es nun das eBook als ePub, PDF und mobi im Vorverkauf. Ihr bekommt pünktlich zur Veröffentlichung per Email einen Downloadlink zugesendet. Egal welche Version, das eBook kostet 6,99.

Natürlich gibt es die eBooks auch bei Amazon, iBooks und irgendwann auch bei Google Play

Ansonsten bin ich immer noch sprachlos, wie ihr dem Ach je Verlag dieses Buch aus den Händen gerissen habt.

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Veröffentlichung „Liebe und andere Agressionen“ vorverlegt!

Große Freude! Die Veröffentlichung des Titels „Liebe und andere Aggressionen“ von Yasmin Banaszczuk wird auf den 18.05.2018 vorverlegt! Der Entschluss war ein einfacher: Das Buch liegt hier im Verlag auf Lager, die halbe Auflage ist schon verkauft und es gibt keinen Grund, noch länger zu warten. Viele Exemplare sind schon verpackt und warten nur darauf, von der Post in die Briefkästen gebracht zu werden. Wenn Du Dir noch nicht sicher bist, ob Du auch eines möchtest – viele sind nicht mehr da und wenn das gedruckte Buch alle ist, ist es alle. Alle Vorbestellungen, die bis zum 14.05.2018 bezahlt sind, werden pünktlich ausgeliefert.

eBook-Vorbesteller*innen, die bei Amazon für den Kindle oder im iBooks Store vorbestellt haben, werden das eBook ebenfalls früher auf ihren Geräten haben. Leider dauert es noch einen Augenblick, bis die Änderungen bei Amazon und im iBook Store angezeigt werden. Warum das Buch bei Google Play nicht im Vorverkauf erhältlich ist, ist völlig unklar, dort wird es aber zur Veröffentlichung definitiv da sein – genauso wie auch hier bei uns auf der Seite des Verlags.

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Titelankündigung: Liebe und andere Aggressionen

Im ersten Post auf dieser Seite wurde es angekündigt: Der Ach je Verlag wird das tun, was Verlage nun mal so tun und Bücher veröffentlichen. Der Plan für dieses Jahr sieht vor, zwei bis drei Bücher heraus zu bringen und den Anfang macht der Lyrikband „Liebe und andere Aggressionen“ von Yasmina Banaszczuk, der am 08.06.2018 erscheint. Der Band umfasst 104 Seiten und ist auf 100 handnummerierte Stücke limitiert. Diesen Band gibt es nicht über den Buchhandel sondern nur hier direkt beim Verlag.  Gleichzeitig erscheint das eBook – ebenso hier im Shop aber auch auf den großen Plattformen für eBooks.

Liebe und andere Aggressionen“ ist ein Gedichtband über die schönste und schrecklichste aller Emotionen. Freundschaften, Beziehungen und Leidenschaften beginnen, enden und zerfließen in einem Erstwerk, das bewegt. Texte über Frauen, Männer, Literatur und Armut, die im Kopf bleiben – und mit etwas Glück, im Herzen.

Yasmina Banaszczuk taucht so tief in die Liebe ein, dass es weh tut. Schwergewichtige Lyrik, die ihrer Zeit voraus ist – einmal poetisch die Fresse poliert!

Ninia „LaGrande“ Binias, Autorin und Moderatorin

 

Die vielleicht beste deutsche Lyrik seit der Gruppe 47. Lyrik, die aufwühlt, die schmerzt, die was verändern will. Politisch, privat, wunderschön.

Julia Schramm, Autorin

Vorbestellungen der gedruckten Fassung könne ab jetzt hier bei uns im Shop getätigt werden, dann liegt das Buch pünktlich am Veröffentlichungstag im Briefkasten. Auf Wunsch werden die Bücher vor dem Versand mit einer Widmung versehen und um die Zeit bis dahin zu überbrücken könnt ihr ja immer wieder die Leseprobe des Bandes durchlesen (PDF).

Natürlich wird das Buch auch als eBook erscheinen. Die Vorbestellungen zur pünktlichen Lieferung auf das Gerät sind bei Amazon und Apple iBooks bereits möglich, der Playstore lässt sich leider noch etwas Zeit. Alle eBooks im Ach Je Verlag sind komplett ohne DRM.

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DRM? Nicht bei uns.

Verlage lieben Bücher aber sie hassen offensichtlich ihre Kund*innen. Nein, nicht alle aber diejenigen, die eBooks kaufen. Anders kann ich es mir nicht erklären, das sie so sehr auf DRM (Digital Rights Management) beharren. Gut, mittlerweile sind viele Verlage von „hartem DRM“ auf sogenanntes „weiches DRM“ umgestiegen, aber das änder ja nichts daran, dass es immer noch DRM ist, dass dazu da ist, dass Käufer*innen im Buch selbst identifizierbar sind und bleiben, damit… ja damit was? Der Verlag sie verklagen kann, falls genau das Exemplar auf einer Tauschbörse auftaucht? Und was hat der Verlag davon außer Genugtuung, es endlich mal wieder jemanden so richtig gezeigt zu haben? DRM? Nicht bei uns. weiterlesen

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Ach je? Ach je!

Es begann mit einer Schnapsidee – und endete damit, dass ich die Domain ach.je registriert hatte. Das ist nicht weiter schlimm, ich glaube viele Menschen haben schon einmal eine Domain registriert, weil sie einen lustigen Namen hatte, doch in diesem Fall kostet so eine Domain um die 100 EURO. Am nächsten Morgen saß ich dann da und schaute erst einmal ein wenig blöd vor mir her und ich überlegte wirklich, was ich mit der Domain machen soll. Nach ein paar Stunden Nachdenken kam ich dann darauf, was ich damit machen will: Meinen Kindheitstraum erfüllen und einen Verlag gründen.

Tja, nun ist es also so weit, ich habe einen Verlag und ich freue mich bereits darauf, die erste Veröffentlichung ankündigen zu können, die nicht von mir ist. Denn das ist es, was ein Verlag tut: Veröffentlichen.

Ihr könnt dem Ach je Verlag auf Twitter folgen, auf Facebook lesen und auf Instagram bestaunen.