Statt Karten

Das Jahresende steht bald vor der Tür, es ist die Zeit, in der Weihnachtskarten an Geschäftspartner*innen gesendet werden und in der wir sie erhalten. Das ist jedes Mal ein nette Geste und wir freuen uns hier sehr über Karten und versenden sie auch gerne. Wie jedes Jahr steht die Frage im Raum: Ist es sinnvoll, Karten zu gestalten, zu drucken und zu versenden?

Dieses Jahr haben wir diese Frage mit NEIN beantwortet und statt dessen dem VVN-BdA (Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.) eine Geldspende zukommen lassen.

Warum der VVN-BdA? Wir leben in Zeiten, in denen gelebter Antifaschismus notwendiger denn je ist. In den Parlamenten sitzen offene Antisemiten, (Neo-)Faschisten und Rassisten. Der Faschismus war nie weg und wittert seine Chance, noch offener in Erscheinung zu treten als er es eh schon tut.

Dem VVN-BdA wurde vor kurzem die Gemeinnützigkeit entzogen. Das ist ein Skandal erster Güte, denn, um es mit den Worten der Ehrenvorsitzenden des VVN-BdA zu sagen: „Das Haus brennt – und sie sperren die Feuerwehr aus!“ (Titel des offenen Briefes von Esther Bejarano an Olaf Scholz)
Wir wollen unserer Spende auch als Signal verstanden wissen, dass es manchmal auch egal ist, ob eine Spenden steuerlich absetzbar ist oder nicht. Feuer muss gelöscht werden. Wir versuchen auf unter anderem diesem Weg, unseren Teil bei zu tragen.

Uns bleibt jetzt dann nur noch, Euch allen eine hoffentlich ruhige Vorweihnachtszeit zu wünschen und gut in das neue Jahr zu kommen.

Euer Ach je Verlag,
Stephan, Gerhard und Cornelius

Mehr über die Arbeit der Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes –
Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten e.V.

Das Titelbild stammt von der Website des VVA-BdA und wir dürfen es hoffentlich benutzen.